Elektroauto Nissan Leaf – der Renner
In Norwegen ist das Elektroauto von Nissan – der Nissan Leaf – der absolute Renner. Grund dafür ist auch eine massive staatliche Förderung. Über 1000 Elektroautos Nissan Leaf wurden in 6 Monaten verkauft. Der Monat Februar 2012 war dabei ein absoluter Hit: Hier erreichte der Nissan Leaf ganze 2 % vom gesamten Neuwagenmarkt in Norwegen.
Die Förderung für Elektrofahrzeuge ist in Norwegen ganz ordentlich!
Es entfällt die 25 %ige Mehrwertsteuer und auch die Neuwagensteuer entfällt. Weiters muss man mit einem Elektroauto keine Mautgebühren und auch keine Parkgebühren bezahlen. Außerdem darf man mit einem Elektroauto in Oslo auch auf den Busspuren fahren.
Alleine in Oslo gibt es über 3500 öffentliche Ladestationen, wo man sein Elektroauto aufladen kann. Viele dieser Ladestationen können kostenlos genutzt werden.
Eines zeigt dieses Beispiel aus Norwegen: der Nissan Leaf kostet mit den vielen Steuervorteilen ungefähr so viel wie ein konventionell betriebener Kompaktwagen. Durch die vielen Förderungen wird der Preis für das Elektroauto ordentlich nach unten gedrückt. Durch die vielen verkauften Nissan Leaf kann man schon sagen, dass somit der Preis entscheidend ist über Erfolg oder Misserfolg der Elektroautos. Ein vergleichbares Förderpaket für Elektroautos gibt es sonst in Europa nicht.
Honda verwertet Batterien von Hybrid- und Elektroautos
Der Begriff „Seltene Erden“ war in den letzten Wochen mehrmals in den Medien. Wie der Name dieser Metalle bereits aussagt, sind diese selten und die Gewinnung der Seltenen Erden ist auch aufwendig. Außerdem wird dabei oftmals die Umwelt geschädigt und verschmutzt. Dazu kommt dann, dass diese Seltenen Erden sehr teuer sind.
Für die Herstellung von Akkus für Elektroautos und Hybridfahrzeugen benötigt man einerseits Lithium, aber auch Seltene Erden.
Honda hat es sich nun zum Ziel gemacht, dass diese wertvollen Metalle – seltene Erden – aus den gebrauchten Batterien extrahiert werden. Honda startet dazu gemeinsam mit der Japan Metals & Chemicals Co. Ltd das erste Serienverfahren um die seltenen Erden aus den gebrauchten Batterien zu extrahieren.
Nickel-Metall-Hybridbatterien werden nun als erstes extrahiert. Das tolle an diesem neuen Extraktionsverfahren ist, dass diese dadurch gewonnenen seltenen Erden die selbe Qualität wie die neu geförderten Metalle. Somit können über 80 Prozent der seltenen Erden aus einer alten, gebrauchten Nickel-Metallhybrid-Batterie gewonnen werden.
Das Extraktionsverfahren soll in Zukunft auch für andere Produkte angewandt werden.
Fisker Karma nun auch in Österreich erhältlich
Der Fisker Karma ist ein Elektrosportwagen der gehobenen Klasse. Aktuell gibt es vom US-Amerikanischen E-Sportwagenhersteller Fisker nur ein Modell. Eben den Fisker Karma.
Nun wird des den Elektrosportwagen für Leute mit dem nötigen Kleingeld auch bald in Österreich geben. In Mödling gibt es die Firma Grünzweig und die hat nun den Vertrieb der Marke Fisker für Österreich übernommen. Ab April 2012 ist somit Fisker in Österreich vertreten. Dafür wurde die Firma Fisker Austria GmbH gegründet. Ab April wird dann auch das erste Modell von Fisker – der Fisker Karma – erhältlich sein. Der Preis in Österreich für den Fisker Karma steht noch nicht ganz fest. Voraussichtlich wird der Preis zwischen 115.000 und 120.000 Euro liegen.
Der Karma hat eine Leistung von rund 400 PS. Diese kommt von zwei Elektromotoren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt rein elektrisch bei gut 150 km/h. Das ist aber noch nicht alles. Der Fisker Karma hat auch noch einen 2-L-Benzin-Motor mit dabei. Dieser leistet nochmals 260 PS. Und damit erreicht man dann schon eine Spitzengeschwindigkeit von rund 200 km/h.
Mit den Elektromotoren schafft man eine Reichweite von ca. 80 Kilometer. Mit dem Benzinmotor an Board erreicht man dann aber über 500 Kilometer. Der Benzinmotor dient dabei als Range-Extender. Damit kommt man mit dem Karma auf einen Verbrauch von rund 2,4 Liter auf 100 Kilometer. Bei den aktuellen Benzinpreisen ist dies eine Wohltat. Aber zuerst muss man sich einmal den Fisker Karma leisten können und wollen.
Nissan Infiniti LE Concept – Vorstellung auf der New York Autoshow 2012
Der Nissan-Präsident und CEO – Carlos Ghosn – hat auf der New York International Auto Show 2012 den Nissan Infiniti LE Concept vorgestellt. Aktuell noch ein ConceptCar. Schon in zwei Jahren soll es den Infiniti LE als Serienauto auf dem Markt geben. Beim Infiniti LE steht „LE“ für „Luxuriöses Elektroauto“.
In dem folgenden Video sieht man den neuen Infiniti LE bei der Präsentation. Das Auto sieht sehr elegant aus. Ist gut gestylt, formschön. Auch das Innenleben sieht sehr ansprechend aus. Aktuell besitzt der Infiniti LE Concept einen Elektroantrieb. Der Infiniti LE ist also ein reines Elektroauto. Als Energiespeicher dient eine Lithium-Ionen-Batterie.
Volvo V60 – Plug-in-Hybrid ab November verfügbar
Volvo startet heuer mit der Produktion vom neuen Volvo V60 Plug-in-Hybrid. Der Start der Produktion wurde mit November 2012 festgelegt. Die Produktion wurde vorerst einmal auf 1000 Plug-in-Hybrid-Autos limitiert.
Den Volvo V60 Plug-in-Hybrid wird es dann in der “Exklusive Pure Limited Version” geben.
Die Ausstattung der “Exklusive Pure Limited Version” basiert auf der top Ausstattungslinie Summum. Dies bedeutet:
- Electric Silber als Außenfarbe
- Schwarze, hochglänzende Karosserieteile
- 17 Zoll Leichtmetallfelgen,d ie aerodynamisch geformt sind
- Schwarze Ledersitze
- Holzeinlagen am Armaturenbrett
- Holzeinlagen in den Türinnenverkleidungen
- Lederschaltknauf inkl. beleuchteter Schaltanzeige
- Schwarzes Lederlenkrad
- Automatikgetriebe
- Einparkhilfe vorne
- Einparkhilfe hinten
- Bluetooth Freisprecheinrichtung
- und vieles mehr.
Der Volvo V60 Plug-in-Hybrid wird in Deutschland nicht ganz 57.000 Euro (inkl. Mwst.) kosten.
Le Mans 2012 – das große Hybrid-Duell
Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans kennt fast jeder. Heuer findet das Rennen in Le Mans bereits zum 80. Mal statt. Ein Jubiläum also. Die Rennstrecke ist 13,6 Kilometer lang und normalerweise sind die Abschnitte eine normale Landstraße.
Die 80. Auflage von Le Mans findet heuer vom 16. auf 17. Juni 2012 statt.
Dabei werden dann rund 250.000 Zuschauer dabei sein.
Zwei Automobilhersteller wollen heuer in Le Mans Geschichte schreiben. Audi und Toyota wollen bei dem 24-Stunden-Rennen jeweils mit einem Hybridauto an den Start gehen. Audi geht mit dem Dieselhybrid R18 TDI e-tron an den Start. Toyota schickt einen Benzinhybrid ins Rennen: den Toyota TS030. Beide Rennwagen haben eine tolle Leistung: mehr als 500 PS liefern die Verbrennungsmotoren. Rund 200 PS liefern zusätzlich die Elektromotoren.
Grundsätzlich funktionieren die beiden Hybrid-Rennwagen wie ganz normale Hybridautos für Normalbürger. Energie, die beim Bremsen normalerweise verloren geht, wird zurück gewonnen. Die Energie geht aber nicht in Batterien, sondern in leichte, schnelle Energiespeicher. Audi hat dazu ein schnell rotierendes Schwungrad. Toyota verwendet als Stromspeicher einen Hochleistungskondensator.
Normalerweise werden Hybridautos eingesetzt, um effizienter, also sparsamer zu sein. Bei den Renn-Hybrid-Autos ist es aber anders. Hier geht es um die zusätzliche Leistung durch die Hybridsysteme, die dann zum Beispiel beim Überholen abgerufen werden kann. Trotzdem sind die Hybrid-Rennwagen sparsamer. Und dies könnte den Vorteil bringen, dass weniger Treibstoff benötigt wird und somit ein Tankstopp eingespart werden kann. Dies sind dann wertvolle Sekunden.
Wir werden sehen, wie sich die beiden Hybrid-Autos in Le Mans schlagen werden.
BMW und Toyota kooperieren bei der Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien
BMW und Toyota arbeiten bereits heute zusammen. BMW liefert an Toyota BMW-Dieselmotoren für Toyota-Modelle, welche in Europa verkauft werden. Es handelt sich dabei um Dieselmotoren mit 1,6 und 2 Liter. Der erste Toyota mit Dieselmotor soll dann ab 2014 verfügbar sein.
Nun kooperieren Toyota und BMW bei der Akku-Technologie. Dazu haben die BMW Group und die Toyota Motor Corporation einen entsprechenden Kooperationsvertrag abgeschlossen. Es geht dabei um die Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation. Im gemeinsamen Forschungsprojekt soll bei Lithium-Ionen-Batterien die Leistung gesteigert und die Speicherkapazität erhöht werden.
Unter anderem will man dies durch die Verwendung von neuen Materialien für Anoden, Kathoden und Elektrolyte der Zellen erreichen.
Forum ElektroMobilität 2012 in Berlin
Forum ElektroMobilität – der Kongress findet bereits zum dritten Mal statt. Dabei wird wieder der aktuelle Stand der Technologien in der Elektromobilität präsentiert und diskutiert.
In Berlin werden am 15. und 16. Mai 2012 beim Forum ElektroMobilität hochkarätige Referenten verschiedenste Vorträge zu den Entwicklungsfortschritten und den zukünftigen Projektbedarfen rund um die Elektromobilität.
Schwerpunkte vom KONGRESS Forum ElektroMobilität 2012 in Berlin:
- Energiespeicher
- Elektrischer Antriebsstrang
- Netzintegration
- Markt- und Geschäftsmodelle
- Rahmenbedingungen
- Fahrzeugkonzepte und elektrische Antriebsstrang
Neben den Fachvorträgen wird auf der Fachausstellung der aktuelle Stand der Technologien präsentiert. Dabei werden auch Opel Ampera oder Mitsubishi i-MiEV ausgestellt.
Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe
In Monte Carlo fahren nicht nur Formel 1 Autos. Im März – genau vom 23. Bis 25. März 2012 fand in Monte Carlo die
13. Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe
statt.
Bei der Rallye für alternative Antriebe sind auch mehrere Opel Ampera am Start gewesen und der Sieger ist ebenfalls ein Opel Ampera. Das französische Team mit Joseph Lambert und Bernard Darniche gewann nach drei Wettkampftagen an der Cote d’Azur mit seinem Opel Ampera. Insgesamt waren sechs Opel Ampera am Start und vier davon waren in den Top 10 plaziert. Es waren über 130 Teilnehmer am Start der Rallye. Die waren mit alternativen Antrieben der folgenden Hersteller am Start:
- Peugeot iOn
- Opel Ampera
- Mitsubishi I-MiEV
- Tesla Roadster
- Fisker Karma
- Renault Fluence Z.E.
Im folgenden Video einige Eindrücke von der 13. Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe:
Supersportwagen Infiniti Emerg-E
Ein neuer Supersportwagen wurde auf dem Genfer Autosalon 2012 vorgestellt. Aktuell noch ein Konzept-E-Wagen. Vom japanischen Hersteller Infiniti wurde der Sportwagen Emerg-E vorgestellt. Entwickelt wurde der Supersportwagen Emerg-E in Europa. Der Infiniti Emerg-E liefert insgesamt eine Leistung von 408 PS. Dies wird mit zwei Elektromotoren in Kombination mit Range-Extender mit 3-Zylinder-Verbrennungsmotor erreicht. Von Null auf 100 km/h in ca. 4 Sekunden. Von Null auf 200 km/h in rund 30 Sekunden. Rein elektrisch schafft der Infiniti Emerg-E nur rund 50 Kilometer. Kommt der Range-Extender hinzu, so sind dann größere Reichweiten möglich. Im Emerg-E sind moderne Lithium-Ionen-Batterien verbaut. Die Karosserie ist sehr aerodynamisch und leicht. Die Fahrleistung soll sehr gut sein. Im Emerg-E haben zwei Personen platz und der Sportwagen ist 4,46 Meter lang. Ob man in Zukunft mehr vom Infiniti Emerg-E hören wird, werden wir sehen.